Logo Heim
Heimspiel

:::

TAGESTDMINSEK

Logo Gast

Enttäuschende Heimniederlage gegen die Turbine Potsdam.

Gegen Turbine Potsdam unterlagen die Schützlinge von Trainer Sascha Glass gestern im Orsay Stadion mit 0:4 (0:3).

Mit der dritten Niederlage infolge und gleichzeitig dem dritten Spiel des SC Sand ohne eigenen Treffer, verabschiedet man sich in die Länderspielpause. Danach folgt das DFB-Pokalspiel beim Zweitliga-Spitzenreiter Werder Bremen und dann kommen die Wochen der wichtigen Punkte. Gleich zwei Sechs-Punkte-Spiele für die Ortenauerinnen, erst gegen den USV Jena und dann zuhause gegen den 1. FC Köln, die man nicht verlieren darf.
Die Turbinen starteten mit klaren Vorteilen. Schnelles Umschaltspiel und die quirligen Außenspielerinnen Anna Gasper und Nina Ehegötz stellten die Sanderinnen schon zu Beginn vor Probleme. Beim SC haperte es schon beim Aufbau der Angriffe. Bereits in der 5. Minute die Führung der Gäste, als Anna Gerhard über die linke Außenbahn ihre Gegenspielerin überlief, scharf in den Strafraum passte, Anne van Bonn versuchte zu klären, doch prallte das Leder vom Fuß der SC-Spielführerin ins Netz zum 0:1. Die erste Möglichkeit hatte Sand in der 19. Minute, als Dina Blagojevic Sturmkollegin Agnieszka Winczo bediente, die aus 17 Metern das Gästetor knapp verfehlte. Es folgte die stärkste Phase der Sanderinnen im ersten Durchgang, doch fehlte im letzten Drittel die Präzision. Besser machte das Turbine Potsdam. Über die rechte Seite bereitete die schnelle Anna Gasper vor, ihren Pass in den Strafraum schob Nina Ehegötz Torhüterin Mann Klett durch die Beine zum 0:2 (31.). Und genau zehn Minuten später dann das 0:3. Wieder über die rechte Außenbahn zog Nina Ehegötz auf und davon, umkurvte auch die aus dem Tor geeilte Manon Klett und vollendete eiskalt (41.).
Auch im zweiten Durchgang dominierte Turbine Potsdam Ball und Gegnerinnen, auch wenn der SC Sand zwei dicke Chancen ausließ: In der 66. Minute hatte Ricarda Schaber freie Bahn, scheiterte an Torfrau Vanessa Fischer, und vier Minuten später bekam Jasmin Sehan das Leder vor die Füße, verfehlte aber aus ganz kurzer Distanz das Ziel. Das 0:4 (77.) war eine klasse Einzelleistung von Lara Prasnikar, die drei Sander Abwehrspielerinnen düpierte und auch Manon Klett keine Abwehrchance ließ.
"Postdam war fußballerisch eine Klasse stärker als wir. Nach dem 0:1-Rückstand hatten wir eine gute Viertelstunde, aber immer wieder Ballverluste und wurden dann ausgekontert. So sind auch die ersten drei Tore entstanden. Die Mannschaft hat sich in Durchgang zwei aber nicht aufgegeben, hatte zwei gute Möglichkeiten, aber es sollte heute einfach nicht sein.", so die Analyse von SC-Coach Sascha Glass.

SC Sand - Turbine Potsdam 0:4 (0:3)
Sand: Klett, Moorrees, Caldwell, van Bonn, Blagojevic (73. Rijsdijk), Sehan, Winczo (65. Satchell), Fiebig, Balcerzak (57. Hoppius), Brandenburg, Schaber.
Potsdam: Fischer, Agrez, Siems, Gasper, Mesjasz, Höbinger (75. Chmielinski), Graf (82. Cahynova), Gerhardt, Ehegötz (75. Weidauer), Prasnikar, Zadrazil.
Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim); Zuschauer: 423.
Tore: 0:1 (5.) Eigentor, 0:2 (31.) Ehegötz, 0:3 (41.) Ehegötz, 0:4 (77.) Prasnikar.

Autor: SC Sand
Bildquelle: BJLuc Photos
Veröffentlicht am 04.11.2019 um 11:20