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Der SC Sand erreicht das DFB-Pokal Viertelfinale

Die Frauen des SC Sand haben im DFB-Pokal-Achtelfinale das Spiel gegen den Tabellenführer der Zweiten Bundesliga SV Werder Bremen mit wiedergewonnener Effektivität und einer starken Manon Klett im Tor für sich entschieden.
In den ersten 30 Minuten wurden die Sanderinnen förmlich vom Gegner überrannt und leisteten sich, wie bereits in den letzten Bundesligaspielen zu viele Fehler im Aufbauspiel. In der 6. Minute leitete Reena Wichmann einen Ball auf Selina Cerci weiter, die frei vor Manon Klett scheiterte.
Keine zehn Minuten später dann eine Doppelchance der Bremerinnen. Erst umkurvte Cerci Torhüterin Klett und wurde im letzten Moment noch von Patrycja Balcerzak geblockt. Die darauffolgende Ecke, und der Abschluss von Giovanni Hoffman, konnte nur mit Mühe von der Linie gekratzt werden. Nun war auch noch der Pfosten auf Sander Seite. Katharina Schiechtl spitzelt den Ball an Klett vorbei aber der Ball springt vom hinteren Innenpfosten zurück ins Feld (20.) .
Zu allem Überfluss pfiff die souveräne Schiedsrichterin in der 24. Minute Rückpass Sand und der SV Werder hatte die Möglichkeit aus acht Metern zu vollstrecken. Aber auch dieser Ball landete in den Armen der Sander Torhüterin. Der SC kam erst in der 27. Minute zur ersten Torchance, der Freistoß von Fiebig verfehlte aber das Tor um einen halben Meter. Die Sanderinnen fanden nun langsam ins Spiel und nutzen eine kurzfristige, verletzungsbedingte Unterzahl des Gastgebers zum schmeichelhaften Führungstreffer. Michalela Brandenburg fing einen Ball an der Mittellinie ab, marschierte Richtung Werder Gehäuse und legte quer auf Fiebig. Ihren Schuss kann Torhüterin Pauels noch abwehren aber gegen den Nachschuss von Brandenburg ist sie machtlos. Der SC Sand erzielt mit der ersten richtigen Torchance das 1:0 (41.).
Nach der Halbzeit wurde das Spiel ausgeglichener. Die Sanderinnen kamen durch Georgieva zu einer guten Möglichkeit durch eine kurz ausgeführte Ecke. Bremen versuchte es vermehrt aus der Distanz aber entweder flog der Ball knapp am Sander Gehäuse vorbei oder die Schüsse wurden zur sicheren Beute der gut aufgelegten Torhüterin Manon Klett. In der 81. Minute dann die Entscheidung zugunsten der Ortenauerinnen. Wieder wird Franziska Fiebig auf der linken Seite auf die Reise geschickt. Ihr Schuss wird ähnlich wie beim ersten Tor von Pauels abgewehrt und diesmal kann die mitgelaufene Kapitänin Anne van Bonn den Ball über die Linie schieben 2:0 (81.).
Werder war konsterniert, spielte aber weiter mutig nach vorne. Das Sander Tor war an diesem Tag aber wie vernagelt und auch Michelle Ulbrich schaffte es in der 90. Minute nicht, den Ball aus kurzer Distanz an Manon Klett vorbeizubringen.
Das Chancenverhältnis und auch die Torschüsse sprachen deutlich für Bremen aber am Ende stehen die Sanderinnen im DFB-Pokal Viertelfinale.
"In den ersten 30 Minuten war an das Viertelfinale nicht zu denken. Werder hat mächtig Dampf gemacht aber zum Glück kein Tor erzielt. Wir sind ruhig geblieben und haben im richtigen Moment unsere Qualitäten gezeigt."so Geschäftsstellenleiterin Claudia von Lanken.
„Werder ist für mich ein Erstligist. Und das habe ich meiner Mannschaft vor dem Spiel schon gesagt“. Der starke Auftritt der Bremerinnen sei für ihn also nicht überraschend gewesen, „ich hatte es so erwartet, weil sie echt tolle Spielerinnen haben, vor allem in der Offensive. Für mich steht fest, dass wir Werder in der nächsten Saison in der Bundesliga wiedersehen,“ so Trainer Sascha Glass.

Bilder: Jean-Luc Bastian

Werder Bremen: Pauels – Schiechtl, Wensing, Ulbrich, Tóth – Kofler (60.Lührßen) , Hausicke, Wichmann, Hoffmann – Cerci (84. Goddard), König (70. Steuerwald)

SC Sand: Klett – Balcerzak, Georgieva (81. Caldwell), Moorress, Brandenburg – Blagojevic (60. Pinter), Prohaska, Van Bonn, Fiebig – Sehan (75. Winczo), Rijsdijk

Tore: 0:1 Brandenburg (41,), 0:2 Van Bonn (81.)

Gelbe Karten: - / Balcerzak, Georgieva, Prohaska

Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer

Stadion "Platz 11": 234 Zuschauer

Autor: SC Sand
Bildquelle: BJLucPhotos
Veröffentlicht am 18.11.2019 um 10:14