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Inhaber der DFB-A-Lizenz Benjamin Bücheler trainiert den SC Sand II

Benjamin Bücheler ist bereits seit 13 Jahren im Trainergeschäft tätig. Kaum zu glauben, dass der – zweifellos – erfahrene Coach erst 29 Jahre alt ist. Seit Januar dieses Jahres kann der SC Sand auf seine Fähigkeiten zurückgreifen, im Juli übernahm er die zweite Frauen-Mannschaft, um sie in der Quali-Gruppe der jetzt beginnenden Regionalliga Süd auf einen der vorderen Plätze zu führen. Doch das ist längst nicht alles, denn Bücheler kann sich bereits in seinen jungen Jahren als Inhaber der Trainer-A-Lizenz nennen – der zweithöchsten Qualifikationsstufe, die es im deutschen Fußball für Trainer gibt. Mitte August legte der Vollblut-Fußballer die Prüfung beim DFB mit Erfolg ab.

Bücheler begann seine Fußballkarriere in seinem Heimatverein SC Kappel. Dort übernahm er bereits im Alter von 16 Jahren ein Traineramt in der Jugend. „Ich habe bereits früh die Leidenschaft für den Trainerjob entdeckt. Daraus entstand der Wunsch, im sozialen Bereich tätig zu werden und mit Kindern und Jugendlichen zusammenzuarbeiten“, sagt der 29-Jährige. DFB-Stützpunkttrainer in Oberschopfheim war der A-Lizenz-Inhaber zwischen 2017 und 2020, ein Jahr arbeitet er als Trainer der U 14 des Offenburger FV. Beruflich geht er ähnliche Wege: Bücheler ist Lehrer für Französisch und Spanisch an der Gemeinschaftsschule Rust/Kappel-Grafenhausen.

Beim SC Sand begann er am Jahresanfang an der Seite von Benjamin Ziegler als Co-Trainer der zweiten Frauen-Mannschaft. Nachdem dieser sich wieder voll auf sein eigenes Fußballspiel in der Landesligamannschaft des FV Langenwinkel konzentrierte, übernahm Bücheler im Juli die Verantwortung für Team zwei. Es ist seine erste Station als Cheftrainer im Seniorenbereich. Trotz schwierigen Bedingungen (Stichwort Corona) konnte er bis jetzt prägende Eindrücke sammeln. „Die Spielerinnen haben allesamt eine sehr professionelle Einstellung“, lobt er sein Team, „alle haben richtig Bock und Freude am Fußball – so wie ich.“ Bücheler hat schnell eine gute Beziehung zum Team aufgebaut. „Wir passen gut zusammen“, schätzt er die Situation ein.

Er selbst bezeichnet sich als einen sehr akribischen Trainer. Die Arbeit beim SC Sand II sieht er als „große Chance, mich als junger Trainer weiterzuentwickeln und meine Spielphilosophie auszuprobieren, ohne dabei zu viel Erfolgsdruck zu haben“. Die anstehende Saison bezeichnet der junge Trainer als „schwierig, da wir in der zweigeteilten Qualifikationsgruppe mit der zweiten Mannschaft des SC Freiburg, der dritten Mannschaft von Eintracht Frankfurt sowie dem FSV Hessen Wetzlar und dem Karlsruher SC sehr schwere Konkurrenten haben“. Sein Ziel ist allerdings ganz klar: „Wir wollen unter die ersten vier Mannschaften in dieser Staffel kommen, um uns für die Aufstiegsgruppe zu qualifizieren.“

Bücheler freut sich auf seine neue Aufgabe und will neben dem Erfolg in der eigenen Spielklasse die jungen Spielerinnen weiterentwickeln, „damit diese vielleicht eines Tages den Sprung in die Profimannschaft schaffen“ – ähnlich wie Marion Gavat, die im Aufgebot der Bundesliga-Mannschaft für die Saison 2020/21 steht. Die zweite Mannschaft biete eine perfekte Plattform und Chance für junge Spielerinnen, ist sich der 29-Jährige sicher.

Der SC Sand ist stolz, einen solch engagierten jungen Mann in seinen Reihen zu haben und wünscht Benjamin Bücheler bei all seinen Zielen ein gutes Gelingen. „Wir legen großen Wert auf qualifizierte Trainer und freuen uns, mit Benjamin einen weiteren A-Lizenz-Inhaber bei uns zu haben. Er ist mit Sicherheit eine Bereicherung für die gesamte SC-Familie", freut sich der geschäftsführende Vorstand Gerald Jungmann.

Autor: Heiko Borscheid
Bildquelle: Sylli Arnold
Veröffentlicht am 30.08.2020 um 16:40

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