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SGS Essen zu Gast in Sand / Keine Zuschauer erlaubt

Nach turbulenten Wochen mit einem positiven Corona-Test, dem Ausfall mehrerer Trainingseinheiten und noch immer der jüngsten Auswärtsniederlage beim SV Werder Bremen im Hinterkopf, geht es für den Frauen-Bundesligisten SC Sand am Sonntag im heimischen Kühnmatt-Stadion gegen die SGS Essen. Die Begegnung gegen die Sportgemeinschaft aus der Metropolregion Rhein-Ruhr ist der Start in eine Heimspiel-Serie mit jetzt drei aufeinanderfolgenden Partien im eigenen Stadion. Nach dem Traditionsverein aus Essen kommt eine Woche später die TSG Hoffenheim in die Ortenau, wiederum sieben Tage danach empfängt das Team von Trainerin Nora Häuptle Aufsteiger SV Meppen. Für den SC Sand können diese drei Begegnung – und damit der von einem bundesweiten Lockdown überschattete Monat November – vorentscheidend für den Ausgang dieser Spielzeit werden.

„Aus meiner Sicht sollten wir aus diesen drei Heimspielen mindestens eine ausgeglichene Bilanz einfahren, also mindestens vier Punkte holen“, legt der sportliche Leiter Sascha Reiß die Messlatte nicht allzu hoch. „Wir haben im Heimspiel gegen Frankfurt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen tollen Sieg errungen, es aber eine Woche später in Bremen mit einer schlechten Vorstellung verpasst, nachzulegen. Diese beiden Spiele zeigen deutlich, dass wir gegen viele Gegner etwas holen können, dafür aber immer einhundert Prozent auf den Platz bringen müssen, sonst geht es schnell in die andere Richtung“, so Reiß.

Der Gegner am kommenden Sonntag, die SGS Essen, stand vor wenigen Monaten noch im DFB-Pokalfinale und hatte dort den VfL Wolfsburg am Rande einer Niederlage, scheiterte aber vor wenigen Tagen gegen den Zweitligisten FSV Gütersloh gleich beim ersten Auftritt in der laufenden Pokalsaison. „Essen möchte sich für dieses überraschende Pokal-Aus sicherlich rehabilitieren. Wir, die sportliche Leitung, erwarten von der Mannschaft aber, dass sie mehr Willen auf den Platz bringt und dem Gegner zeigt, dass wir die Punkte zu Hause mit aller Macht holen wollen“, so die klare Ansage des sportlichen Leiters. Die Essenerinnen belegen nach sieben Spieltagen mit sieben Zählern den achten Tabellenplatz (Torverhältnis 7:13) und liegen damit einen Punkt und zwei Ränge vor dem SC Sand (Torverhältnis 4:19).

„Wir freuen uns, nach drei Wochen endlich wieder ein Spiel bestreiten zu dürfen. Wir sind nach der Zeit in der Isolation demütig und froh, dass wir raus dürfen, unseren Beruf ausüben und das tun dürfen, was uns Spaß macht“, sagt Trainerin Nora Häuptle. Den Gegner hat sie zwar unter die Lupe genommen, „wir werden uns allerdings auf uns fokussieren und sind überzeugt, dass wir dem Konkurrenten um den Klassenerhalt bei uns zu Hause weh tun können“, sagt die Fußball-Lehrerin.

Laura Kovacs fällt in diesem Heimspiel wegen Corona aus, ihre ungarische Vereinskameradin Dora Süle ist ebenso verletzt, wie die österreichische Nationaltorhüterin Jasmin Pal, für die Jule Baum aus dem Regionalliga-Team als zweite Torhüterin in den Bundesliga-Kader rücken wird. Leider darf der SC Sand aufgrund des bundesweiten Lockdowns und den damit verbundenen Auflagen keine Zuschauer ins Stadion lassen – was auch für die Inhaber von Dauerkarten gilt.

Autor: Heiko Borscheid
Bildquelle: SGS
Veröffentlicht am 06.11.2020 um 10:25

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