Mit Rückenwind nach Frankfurt.

Nach dem letzten Heimerfolg von 5:0 gegen Borussia Mönchengladbach, so wie drei Siege in den letzten drei Spielen gegen die 1.FFC Frankfurt Frauen fahren die Sanderinnen mit Rückenwind nach Hessen. Obwohl Frankfurt diese Saison noch ohne Sieg da steht, ist man sich in Sand den Stärken des 1.FFC durchaus bewusst. So möchte man den kommenden Gegner keinesfalls unterschätzen.

Trainer Sascha Glass: „Die Partie in Frankfurt zählt für mich persönlich zu jenen Auswärtsspielen einer Saison, auf die ich mich am meisten freue! Zum einen, weil es dann für mich in Richtung Heimat geht, zum anderen, weil ich mich in meiner dreijährigen Trainertätigkeit beim 1. FFC Frankfurt sehr wohl im Stadion am Brentanobad gefühlt habe! In der letzten Saison haben wir beide Spiele gegen den FFC gewonnen – klar, dass wir gerne auch diesmal die Punkte mitnehmen würden. Auf Grund des Heimvorteils sehe ich die Favoritenrolle allerdings bei unserem Gegner, daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Frankfurterinnen bislang noch keinen Punktgewinn verbuchen konnten. Den Klassiker in Potsdam, den ich am Fernseher verfolgt habe, hätte der 1. FFC Frankfurt durchaus gewinnen können. Es steckt nach wie vor eine hohe Qualität in dieser Mannschaft, insbesondere im Mittelfeld, das mit unseren ehemaligen Spielerinnen Verena Aschauer und Laura Feiersinger verstärkt wurde. Für uns geht es darum, von Beginn an hellwach zu sein. Wir müssen 90 Minuten konzentriert agieren und genauso auftreten wie in den ersten beiden Heimspielen. Gelingt uns das, haben wir durchaus realistische Chancen, das Stadion am Brentanobad erneut als Sieger zu verlassen!“

Für das Spiel am kommenden Wochenende ist der Einsatz von Torhüterin Erin McLeod fraglich, die seit längerem angeschlagene Milena Nikolic wird auch am Sonntag noch nicht im Kader stehen können.

Autor: Timm Weiner
Bildquelle: TiWe
Veröffentlicht am 09.10.2018 um 13:22