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SC Sand II im Spitzenspiel gegen KSC / Maskenpflicht ist Pflicht

Ein Derby jagt bei den Regionalliga-Frauen des SC Sand derzeit das andere. Am Sonntag steht der Bundesligareserve zudem ein echtes Spitzenspiel ins Haus: Um 14 Uhr ist das Team des Karlsruher SC zu Gast auf dem Sander Kunstrasen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass hier der Ligazweite beim Dritten gastiert. Beide Teams haben mit vier Siegen aus fünf Spielen einen mehr als passablen Saisonstart hingelegt – beide verloren bisweilen lediglich gegen den Tabellenführer TSV Jahn Calden.

Zwölf Zähler hat das Team um Trainer Benjamin Bücheler auf dem Konto und muss dem KSC lediglich aufgrund des schlechteren Torverhältnisses in der Tabelle den Vorrang lassen. „Wir sind sehr gut in die Saison gestartet, was auch im Spiegel der Vorbereitung zu sehen ist, in der wir uns viele Dinge im technisch-taktischen Bereich und auch physisch eine gute Grundlage erarbeiten konnten“, lässt Bücheler die ersten drei Saisonspiele Revue passieren, die allesamt gewonnen werden konnten. „Im ersten Spiel gegen eine Topmannschaft in Calden haben wir allerdings erfahren müssen wie es ist, wenn wir unsere einhundert Prozent nicht erreichen. Dann haben wir in der Regionalliga keine Chance und haben dort – wenn auch etwas zu hoch – verdient verloren“, so der A-Schein-Inhaber. Eine Woche später rehabilitierte sich seine Elf allerdings wieder und besiegte im Derby in Freiburg dessen zweite Garde mit 2:1 und schuf so die Grundlage für das Spitzenspiel am kommenden Sonntag.

„Wir haben jetzt ein weiteres Topspiel vor der Brust und müssen gegen den KSC versuchen, unser Spiel auf dem heimischen Kunstrasen durchzudrücken. Wenn wir einhundert Prozent auf den Platz bringen bin ich sicher, dass wir gegen Karlsruhe etwas holen können, wohlwissend, dass sie sich nach dem Aufstieg sehr gut verstärkt haben und auf vielen Positionen mehr als regionalligatauglich besetzt sind“, so der 29-jährige SC-Coach. Mit der Unterstützung des eigenen Anhangs sollen drei Punkte in der Kühnmatt bleiben.

Allerdings trübt die zweite Corona-Welle die Vorfreude auf das Derby bei den Verantwortlichen ein wenig. Lediglich 200 Zuschauer dürfen den Spielfeldrand des Sander Kunstrasens säumen und dies auch durchgehend nur mit Maske auf dem Gesicht. Außerdem sieht sich der Verein gezwungen, die Anhängerschar der Gäste auf 50 zu begrenzen, was nicht im Sinne der handelnden Personen und des sportlichen Gedankens ist, die aktuelle Lage hier allerdings keinen Handlungsspielraum zulässt.

Autor: Heiko Borscheid
Bildquelle: Jacques Otter
Veröffentlicht am 22.10.2020 um 14:58

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