SGS Essen - SC Sand

Nach der Zwangspause am vergangenen Sonntag hat der SC Sand in der Allianz Frauen-Bundesliga zwei Spiele innerhalb von vier Tagen vor der Brust: Am Sonntag um 14 Uhr gastiert das Team von Trainer Sascha Glass bei der SGS Essen (6. Platz/20 Punkte) und am kommenden Mittwoch wird im heimischen Orsay-Stadion um 17 Uhr das Nachholspiel gegen den 1. FFC Frankfurt angepfiffen.Doch zunächst hat man das Duell im Essener Stadion im Blickpunkt – die Sander reisen allerdings mit gemischten Gefühlen Richtung Westen. Denn vor heimischem Publikum ist die Mannschaft von der Essener Ardelhütte gegen die Ortenauerinnen bislang ungeschlagen. Eine Bilanz, die SGS-Cheftrainer Daniel Kraus gerne weiterschreiben möchte, zumal man auch das Vorrundenspiiel im Sander Orsay-Stadion gewonnen hat. Allerdings muss Kraus am Sonntag auf Ramona Petzelberger, Alida Dzaltur sowie Jil Strüngmann verzichten.»Die SGS Essen ist eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe ist. Das sind immer knappe Spiele«, weiß Dieter Wendling, der sportliche Leiter des SC Sand. »Ich denke, wir könnten am Sonntag durchaus einen Zähler notieren und wenn es gut läuft auch mal drei.«
Nach der aktuellen Tabellensituation kann der SC Sand mit seinen 17 Zählern unbeschwert aufspielen. Doch ganz sicher sollte man nie sein, warnt Wendling. »Wir sollten schon noch ein paar Zähler sammeln.« Nicht im Kader sind am Sonntag die verletzten Verena Aschauer, Anna Schlarb,Claire Savin und Selina Wagner. Ein Fragezeichen steht nach Aussage von Dieter Wendling auch hinter dem Einsatz der österreichischen Nationalspielern Nina Burger.

Autor: Claudia von Lanken
Bildquelle: Ralph Braun
Veröffentlicht am 23.03.2018 um 12:36