SC Sand Frauen wollen im zweiten Heimspiel der Saison ihren ersten Sieg einfahren.

Mit Borussia Mönchengladbach treffen die Schützlinge von Trainer Sascha Glass am Sonntag (14 Uhr) auf einen Aufsteiger aus Liga Zwei.

Willstätt-Sand.
Nach Gladbachs Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga vor zwei Jahren, mussten die Mädels des »Fohlen-Clubs« schnell wieder eine Etage tiefer. In der zweiten Liga hatten sie jedoch sehr souveräne Auftritte und kehrten nach einjähriger Abstinenz jetzt unter der Leitung von Trainer René Krienen in die Eliteklasse zurück. Nach einem verpatzten Saisonstart beim 0:3 zu Hause gegen Werder Bremen und einem 0:4 am vergangenen Wochenende beim SC Freiburg, ist Gladbach noch punkt- und torlos.

Einen verdienten Punkt konnten sich dagegen die Frauen des SC Sand im Heimderby gegen den SC Freiburg erspielen.
Das erste Auswärtsspiel begann mit einer Niederlage beim mehrmaligen deutschen Meister Turbine Potsdam, doch Trainer Sascha Glass fand auch positive Ansätze seines Teams.
»Wir haben die ersten 20 Minuten ein bisschen verschlafen. Potsdam begann mit einem guten Tempo. Danach haben wir eine Stunde ganz ordentlich gespielt und kaum etwas zugelassen. Allerdings hat uns auch die Entlastung nach vorne gefehlt«, analysierte Glass am Mittwoch nach der Nachmittags-Trainingseinheit den Auftritt seiner Sander Mannschaft im Potsdamer Dauerregen.

Trotz des Tabellenstand´s, nimmt der Sander Trainer mit Blick auf den kommenden Sonntag die Favoritenrolle nicht von den Schultern seiner Spielerinnen: »Natürlich nehmen wir die Favoritenrolle gerne an. Wir wollen gewinnen. Wenn wir einen Dreier einfahren, dann können wir auch mit dem Auftakt zufrieden sein. Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir gegen den SC Freiburg vielleicht auch gewinnen können. Aber das 0:0 war okay. In Potsdam haben wir verdient verloren. Gegen die Borussia müssen jetzt drei Zähler her, dann wären wir im Soll!«

Der Kader wird sich zum vergangenen Wochenende wohl nicht großartig verändern. Milena Nikolic leidet weiter an ihrem Muskelbündelriss, Jasmin Sehan laboriert an einem Magen-Darm Infekt und Jenny Gaugigl und Anna Schlarb fallen weiter längerfristig aus. Ob der belgische Neuzugang Justine Vanhaevermaet wieder zum Kader gehört, wird sich nach dem Abschlusstraining entscheiden.

Autor: Timm Weiner
Bildquelle: Ralph Braun
Veröffentlicht am 28.09.2018 um 10:01