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Verdienter Heimsieg gegen Schlusslicht Jena

Für das letzte Heimspiel dieser Saison hatte sich die Mannschaft des SC Sand – auch ohne Zuschauer – viel vorgenommen. Am Ende stand ein quasi standesgemäßes 4:2 gegen das Tabellenschlusslicht USV Jena, allerdings dauerte es seine Zeit, ehe der Dreier unter Dach und Fach gebracht werden konnte.

Spielerin des Tages war zweifellos Viktoria Pinther aufseiten der Gastgeberinnen, die einen Treffer vorbereitete und zwei erzielte. Ihr letztes Heimspiel für den SC Sand krönte obendrein Anne van Bonn mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 (17.). Davor brachte Maren Tellenbröker mit dem ersten Tor für Jena seit Corona die Gäste nach einem Eckball von Vanessa Fudalla in Führung (10.). In der Situation zuvor sah es nach einem Foul an der für die verletze Charlotte Voll ins Tor gerückte 18-jährige Manon Wahl aus, allerdings blieb die Pfeife der Unparteiischen Angelika Söder stumm. Diese ertönte dafür in Minute 36 nachdem Michaela Brandenburg aus kurzer Distanz im eigenen Strafraum angeschossen und der Ball von ihrer Hand ins Toraus gelenkt wurde. Den verhängten Strafstoß verwandelte Fudalla sicher zum 2:2-Pausensstand. Vier Minuten zuvor begann allerdings der große Auftritt von Viktoria Pinther. Nach toller Vorarbeit von van Bonn und Brandenburg setzte die Österreicherin den Ball zum ersten Mal sehenswert aus 16 Metern in die Maschen. Die 2:1-Führung hielt allerdings nicht lange, was Pinther in Durchgang zwei ändern sollte.

In der 60. Minute bediente sie mustergültig von der rechten Außenbahn Agnieszka Winczo, die aus kurzer Distanz vollstreckte und mit 35 Jahren damit wohl als eine der ältesten Torschützinnen in die Geschichte der Frauen-Bundesliga eingehen dürfte. Den Schlusspunkt setzte erneut Pinther, die in der 76. Spielminute uneigennützig von Dina Blagojevic bedient wurde und im zweiten Versuch mit links den 4:2-Endstand besorgte. „Die zweite Halbzeit von uns war sehr ansehnlich, in der wir uns den Sieg auch redlich verdient haben. Die Tore waren allesamt schön herausgespielt, jetzt freuen wir uns auf unser letztes Saisonspiel in Köln, für die es ja da noch um alles geht“, resümierte SC-Trainer Sven Thoß nach dem Schlusspfiff.

Bereits vor dem Anpfiff herrschte Abschiedsstimmung im Orsay-Stadion. Charlotte Voll, Jasmin Sehan, Franziska Fiebig, Anne van Bonn, Manon Wahl, Manon Klett, Nadine Prohaska aufseiten der Spielerinnen sowie Timm Weiner, Florian Haag und Claudia von Lanken wurden aufseiten des Mitarbeiterstabs von Vorstandssprecher Klaus Drengwitz und Team-Manager Gerald Jungmann verabschiedet.

Autor: Heiko Borscheid
Bildquelle: USV Jena
Veröffentlicht am 21.06.2020 um 20:47

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